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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 11. 1927
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [22. 11. 1927 – 26. 11. 1927?]
Zuckerkandl, Berta
Paris
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 2 Seiten, 2.184 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl « und » Paris «, zweiundzwanzig Unterstreichungen und eine Anstreichung)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 21. 11. 1927. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03973.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03973«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 21. 11. 1927

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Der Sekundant, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 21. 11. 1927

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A26a

Datumsangabe auf Blatt von Der Sekundant: »Auf dem Perron…«

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A224

Datumsangabe auf Blatt von Zug der Schatten

Kino

Schnitzler und Pollaczek sehen „Die Mutter“ [Originaltitel „Mat“], 21. November 1927

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 21. 11. 1927

|21. 11. 1927.

Liebe und verehrte Freundin.

Ich habe indess unter meinen Briefen nachgesehen; was ich Ihnen neulich geschrieben stimmt beinahe vollkommen. Aus der Abschrift eines Briefes an Herrn Hela entnehme ich, dass ich »Liebelei«, die Uebersetzung von Thorel mit den Korrekturen an Lenormand geschickt habe. So weit ich mich erinnere habe ich von Lenormand nie wieder etwas darüber gehört. (Uebrigens auch nicht von Hela.)
»Das weite Land« ist übersetzt von Emma Cabir, 27, Rue Lemercier, Manuscript befindet sich bei Gemier.
»Der einsame Weg« übersetzt von Mme. Bianquis , 6, Rue Mouton-Duvernet XIV. Sie hat auch das »Bachusfest« übersetzt.
Vor vielen Jahren wurden der Zyklus »Lebendige Stunden« von Rémon und Mme. Noemi Vallentin übersetzt. »Letzte Masken« auch irgend einmal aufgeführt.
Auch Uebersetzungen von »Gefährtin« und »Kakadu« (beide vor mehr als 20 Jahren bei Antoine aufgeführt) existieren, sind aber, wie auch alle andern, nicht in meinen Händen, von »Liebelei« abgesehen.
Wenn Gemier wirklich etwas von mir aufführen will, so wird er sich eher die französischen Uebersetzungen zu verschaffen vermögen als ich, man müsste sich mit Mme. Bianquis, mit Mme. Cabir, mit Herrn Lenormand, mit Herrn Rémon doch wohl irgendwie in Verbindung setzen können. Natürlich wären auch manche von meinen noch nicht übersetzten Stücken in Betracht zu ziehen. Da müsste sie Herr Gemier oder sein Ver|trauensmann, sei dies Herr Blum oder jemand anderer, lesen und für seine Zwecke prüfen; von sämtlichen Stücken für Gemier Probeübersetzungen anzufertigen ginge wohl kaum an. übrigens ist ja die deutsche Sprache im Laufe der letzten Zeit auch in Frankreich verhältnismässig bekannt geworden. Jedenfalls werde ich mich sehr freuen, recht bald über die ganze Angelegenheit mehr zu hören.
Ebenso wie die von Hela besorgte Uebersetzung von »Beate« ist auch noch »Casanovas Heimfahrt«, die vor etwa vier Jahren von Nathan erworben wurde, unpubliziert. Wenn es Ihnen, liebe Freundin, keine zu grosse Mühe macht, wollten Sie nicht die Güte haben bei N. Nathan, Hotel Roncerey, 10 Boulevard Monmartre, gelegentlich anzufragen?
Mit den herzlichsten Grüssen
Ihr
 
Frau Hofrätin Bertha Zuckerkandl,
Paris.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar