Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [14. 4. 1911?]
Zuckerkandl, Berta
Wien
Empfang: [16. 4. 1911 – 18. 4. 1911?]
Schnitzler, Arthur
Menton
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 200
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 6 Seiten, 1.368 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift (Nummerierung des zweiten Bogens: »II.«)
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift datiert: »April 911«
2) mit Bleistift Vermerk: »Zuckerkandl«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [14. 4. 1911?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03998.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03998«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03998.html |titel=Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [14. 4. 1911?] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1911-04-14 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 14. 4. 1911

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [14. 4. 1911?]

|Samstag.

Sehr verehrter Herr Doktor!

Wollen Sie folgende Anfrage verzeihen – und diese briefliche Belästigung. – Dadurch dass meine Schwester und die ganze Familie Clemenceau mit Antoine dem einstigen Begründer des Theatre Libre und jetzigen Leiter des »Odeon« |befreundet ist – bin ich über die Repertoire-Verhältnisse des »Odeon« und über die Art der Stücke welche Antoine sucht, gut unterrichtet. Was er für die nächste Saison ambitionirt, wäre ein Stück dass mit grossem literarischen |Wert, auch die Freude am bunten Spiel verbindet. Ich weiss nun nicht ob Sie geehrter Herr Doktor schon die Übersetzung des »Medardus« ins Französische – vergeben haben. Mir ist diese Sprache so geläufig wie meine eigene – und ich habe sogar für den »Temps« Original-Artikel geschrieben. |Es wäre mir Freude, den »Medardus« übersetzen zu dürfen. Und da mir ein länger Aufenthalt Anfangs Juni in Paris beschieden sein dürfte, so hätte ich dort Gelegenheit überhaupt für Ihre Stücke zu wirken. Da ich dort durch George Clemenceau alle Thüren der Theater-Direktoren offen |finde. Vielleicht liesse sich auch Ihr neuestes Stück das »Weite Land« – für die französische Bühne gewinnen?
Ich weiss wie sehr Sie durch solche Anfragen gestört werden, und bitte Sie daher mir |nur eine telephonische Antwort zukommen zu lassen.
Mit ausgezeichneter Hochachtung
Berta Zuckerkandl
Gesellschafts-Telephon 412 – VI.
    Bildrechte © University Library, Cambridge