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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 24. 2. 1920
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [25. 2. 1920 – 29. 2. 1920?]
Schwarzkopf, Gustav
Baden bei Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.277 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 200.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Gustav Schwarzkopf, 24. 2. 1920. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04158.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04158«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 24. 2. 1920

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Arthur Schnitzler an Gustav Schwarzkopf, 24. 2. 1920

|24. 2. 920
lieber Gustav, vielen Dank für die Karte. Hoffentlich gefällt es Ihnen weiter so gut und das Wetter hält sich. Ich habe dienstliche Absicht Sie zu besuchen wenns bahntechnisch möglich ist. Von dem unerwarteten Hinscheiden der armen Lili Stross haben Sie gelesen und gehört nehm ich an. Grippe, in ein paar Tagen. Auch für Olga ist es ein besonders schwerer Schlag. Wir haben sie alle sehr gern gehabt. Sie war ein wahrhaft liebliches Wesen – man hätte das Wort erfinden müssen! Ich erzähl Ihnen mündlich mehr. –
Bei uns  geht es im übrigen ganz leidlich,– Heini hat noch immer seine Sehnenscheidenentzündg u. darf nicht Klavier spielen. Von Rein|hard das übliche Telegramm mit Ausflüchten etc. Première angeblich Mitte März. Reigen mein ich. Schwestern noch nicht bestimmt; nach 31. März laß ichs nicht mehr zu. Hier am 25 März. –
– Am 12. am Volksth. Puppenspieler, Kakadu, Comt Mizzi; – Rosenthal hat die Regie. –
– Frühlingstage. Wir saßen heute im Garten und ließen uns besonnen. Heiter waren wir nicht. – Doch »Du, der da weiter lebt. . . . « wie jener Kesselflicker sagt. Rührend war der kleine Raimund Hofmannsthal, der gestern im Matrosenanzug hinter dem Sarge einherging; – Lili L. war seine erste Liebe gewesen. –
Lassen Sie sichs wohl ergehen, lieber Gustav, wir grüßen Sie aufs allerherzlichste.
Ihr
Arthur
    Bildrechte © University Library, Cambridge