Sehr geehrter Herr Doktor! Vertraulich
sten Dank für die
liebenswürdige Zu
sendung Ihres
jüng
sten
Werkes! Gerade
gestern hab’ ich die
Besprechung des
Romans, nachdem ich Sie von einem andern
Blatte als zu freundlich zurückerhalten,
an
die »
Nation«
ge
sandt;
sollte die
se
sie nehmen,
würde ich »
Lt Gustel« dazunehmen. Die
se
Er|zählung
kenne ich bereits
aus der
N. Fr. Pr. Sie wurde mir von befreundeter Seite zuge
schickt. Ich
fand
sie hochintereßant, in der Technik brillant, will aber nicht verhehlen, daß sie
in mir die heftig
ste Opposition erweckt hat, da ich darin die
selbe Feind
seligkeit
gegen den Offiziers
stand erke
nne, die mir aus »
Freiwild« in Eri
nnerung ist. Wollen Sie
mir die
se offene Ansicht, die
kundzutun mir Pflicht
scheint, nicht verübeln Ihrem Sie hoch
schätzenden