II. St. Th. 6.
|17. VII 07
Lieber Arthur!
Ich war eine Woche und Graz, meine Anwesenheit
war doch notwendig. Emil ist jetzt im Rekonvalescentenhaus in Eggenberg. Mit diesem Grazer-Ausflug dürfte meine Sommerplänen
wahrscheinlich ein Ziel gesetzt sein – indessen, man soll nichts
verschwören. –
Paul M. hat mir einen Abschiedsbesuch gemacht,
hat er Sie aufgesucht? Ich habe ihm noch zugeredet, in Waldbrunn Station zu machen. – Hoffentlich
war das Wetter bei Ihnen nichts ganz so erbärmlich wie hier. Max wartet seit 5 Tagen mit gepacktem Rucksack auf günstiges
Wetter zum Abreisen; er will auf den Hochschwab. – Grüßen Sie Ihre Frau und
bringen Sie mich bei Bubi in
Erinnerung.
Herzlichst, Ihr G. Sch.
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