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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 7. 1907
Salten, Felix
Wien
Empfang: 16. 7. 1907
Schnitzler, Arthur
Welsberg-Taisten
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, B 1
Typ Postkarte
Beschreibung 978 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »231«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 15. 7. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03488.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03488«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 15. 7. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 15. 7. 1907

|Herrn Dr Arthur Schnitzler

|Lieber, für die Wocheiner Pläne ist Waldbrunn immerhin ein überraschendes Resultat. Aber Welsberg ist sehr schön. – Was haben Sie denn für Wetter dort? Bei uns geht man im Winterrock, was die Neue freie Presse veranlaßt, ihre Sonntagsfeuilletonisten über Hitzschläge plaudern zu laßen. – Gestern wurde Beer-Hofmanns Vater begraben, der furchtbar gelitten haben soll. Mahler’s Kind – hat mich so ergriffen, dass ich garnicht zur Ruhe kommen konnte. – Erinnern Sie sich, dass ich seine Kindertotenlieder nicht hören konnte? – Überhaupt ist es ein lieblicher Sommer: mit meinem Bruder Emil hatte ich noch manchen Schrecken auszustehen. Doch geht’s ihm jetzt in Edlach besser. Otti ist dauernd leidend und muß dieser Tage eine Operation überstehen. Lauter angenehme Dinge. Ob wir dann noch fortreisen, weiss ich nicht. Sehr weit schwerlich. Laßen Sie bald wieder was hören und seien Sie alle von uns herzlichst gegrüßt
Ihr Salten
15. 7. 07.
    Bildrechte © University Library, Cambridge