|Zi
mmer
, Breites Fen
ster ein
Hintergrund mit Aus
sicht auf Garten und freie Gegend. Frau
Richter,
Nachbarin und
Tochter, erkundigen
sich nach dem Befinden
Katharina’s, die vor zwei Tagen geko
mmen, ein Ballkleid u.
s. w., liegt
allein Niedergew
auf dem Sofa, will
ist nicht ins S Bett, hat
sich
geweigert das Kleid auszuziehen, weil
sie nur für kurze Zeit geko
mmen, u.
s w
Auch von
Marie wird
ge
sprochen, man hat nichts von ihr gehört,
Doctor hat erzählt, daß
sie gleich noch dem Tod des
Vater abgerei
st
sei, er
selb
st
wi
sse
nicht wohin.
Doctor, der
schon ge
stern da war ko
mmt nach der
Kranken zu
sehen, Frau
Richter geht zu ihr,
Adjunkt ko
mmt, der von der
Heimkunft der kranken
Katharina gehört und
sie
sehen will,
dann Richter aus dem Zi
mmer, fordert
den
Doctor auf zu der
Kranken zu gehen, bleibt mit
dem
Adjunkten t allein, macht ihm
Vorwürfe, er hat das Elend ihres Kinds auf dem Gewi
ssen.
Doctor aus dem Krankenzi
mmer, er
sagt das
Weitere, daß es in
einigen Tagen, vielleicht auch
|in
Stunden zu Ende
sein kö
nne. Frau
Richter geht zum
Pfarrer.
Doctor und
Adjunkt,
sprechen von
Marie,
Adjunkt hat
alles combinirt, hat
Marie in
die Ka
serne gehen
sehen. Er glaubt, daß
sie todt i
st, er hofft es – Kriegslärm
während der Scene, man
sieht durch das Fen
ster die Dorfbewohner weggehen auf die
Land
straße, auch die Magd läuft aus dem Hau
se – er
spricht von dem
Graun
, das ihm ihre Tat
ungeheißt daß er aber an
die Todte jetzt werden mit Liebe danke.
Marie, gehetzt
schleicht
sich heran,
sie
wendet
sich
nenne den
Doctor,
sieht den
Adjunkten gar nicht, der da
nn
fortgeht.
Doctor.
Marie. Erzählung.
Schild
erung ihrer Ang
st, da
nn
Sinn der
Katharin aus (die aus dem
Nebenzi
mm ko
mmt), wie im
er
sten Entwurf. Frau
Richter
zurück, Pfarrer nicht aufzufinden.
Katharina. will in’s Freie, Frau
Richter führt
sie
hinaus.
Doctor Marie allein
Rede des
Doctors. Der ihr
sagt
wie
sie weiter leben kann. Schrei d. Frau
Richter, der andeutet, daß es mit
Marie zu Ende geht. Schlußwort des
Doctors. Ver
sprechen Sie wir
Ihre Pflicht
zu erfüllen. Ich will es
ver
suchen. Er führt
sie zu der Sterbenden.