Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [16. 11. 1905]
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Empfang: [16. 11. 1905]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.981 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift Vermerk: »Schwarzkopf« und »Schwarzkopf, zum 3. Akt R. d. L.«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, [16. 11. 1905]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04274.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04274«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04274.html |titel=Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, [16. 11. 1905] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1905-11-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 16. 11. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, [16. 11. 1905]

|Zimmer, Breites Fenster ein Hintergrund mit Aussicht auf Garten und freie Gegend. Frau Richter, Nachbarin und Tochter, erkundigen sich nach dem Befinden Katharina’s, die vor zwei Tagen gekommen, ein Ballkleid u. s. w., liegtedergew  auf dem Sofa, will nicht ins S Bett, hat sich geweigert das Kleid auszuziehen, weil sie nur für kurze Zeit gekommen, u. s w
Auch von Marie wird gesprochen, man hat nichts von ihr gehört, Doctor hat erzählt, daß sie gleich noch dem Tod des Vater abgereissei, er selbst wisse nicht wohin. Doctor, der schon gestern da war kommt nach der Kranken zu sehen, Frau Richter geht zu ihr, Adjunkt kommt, der von der Heimkunft der kranken Katharina gehört und sie sehen will, dann Richter aus dem Zimmer, fordert den Doctor auf zu der Kranken zu gehen, bleibt mit dem Adjunkten  allein, macht ihm Vorwürfe, er hat das Elend ihres Kinds auf dem Gewissen. Doctor aus dem Krankenzimmer, er sagt das Weitere, daß es in einigen Tagen, vielleicht auch |in Stunden zu Ende sein könne. Frau Richter geht zum Pfarrer. Doctor und Adjunktsprechen von Marie, Adjunkt hat alles combinirt, hat Marie in die Kaserne gehen sehen. Er glaubt, daß sie todt ist, er hofft es – Kriegslärm während der Scene, man sieht durch das Fenster die Dorfbewohner weggehen auf die Landstraße, auch die Magd läuft aus dem Hause – er spricht von dem Graun, das ihm ihre Tat ungeheißt daß er aber an die Todte jetzt werden mit Liebe danke. Marie, gehetzt schleicht sich heran, sie wendet sich nenne den Doctorsieht den Adjunkten gar nicht, der dann fortgeht. Doctor. Marie. Erzählung. Schilderung ihrer Angst, dann Sinn der Katharin  (die aus dem Nebenzimm kommt), wie im ersten Entwurf. Frau Richter zurück, Pfarrer nicht aufzufinden. Katharina. will in’s Freie, Frau Richter führt sie hinaus. Doctor Marie allein
Rede des Doctors. Der ihr sagt wie sie weiter leben kann. Schrei d. Frau Richter, der andeutet, daß es mit Marie zu Ende geht. Schlußwort des Doctors. Versprechen Sie wir Ihre Pflicht zu erfüllen. Ich will es versuchen. Er führt sie zu der Sterbenden.
    Bildrechte © University Library, Cambridge