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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [14. 12. 1905 – 18. 12. 1905?]
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Empfang: [18. 12. 1905?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.246 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »18/12 05(?)«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, [14. 12. 1905 – 18. 12. 1905?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04239.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04239«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 14. 12. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Heinrich Teweles, 14.12.1905

Quelle: Peter Michael Braunwarth: „Wo wäre ich heute“. In: Die Presse, 4. Mai 2002, Spectrum, II.

Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 14.12.1905

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, [14. 12. 1905 – 18. 12. 1905?]

|S. 115. Der Arzt. Zu verschwommen für die Situation. Wenn nichts Besseres zu finden, lieber die ganze Rede weglassen und gleich den Adjunkten auftreten.
S. 129. Letzte Rede des Adjunkten die »reine Stirne« scheint mir gefährlich. Er sagt auch zu oft »Leben Sie wol“ und »Auf Wiedersehen« sollte er gar nicht sagen. Vielleicht ungefähr so:
Der Adjunkt reicht dem Arzt die Hand, »Leben Sie wol. (dann wendet er |sich zu Marie) Marie, – sie lange betrachtend) Wie Eine, die aus tiefster Ferne zurückgekehrt ist, erscheinen. Sie mir – (wie staunend) Ihre Stimme klingt mir wieder wir sie mir früher einmal geklungen – ich empfinde kein Grauen mehr – nur tiefes, innigs Mitleid — (reicht ihr die Hand, die sie zögernd nimmt und hält sie einige Sekunden, dann mit Blick ab.
|S. 129
Der Arzt Sie werden ihn wiedersehn Marie. Was er jetzt weiß, es wird verblassen, es wird seine letzten Schwur für ihn verlieren.
Seite 130
Ein stärkers Betonen ihrer eigentlichen Schuldempfindung. Nach, »wie darf ich?«– Begreifen Sie es denn? ich habe das Abscheulichste getan, ich habe das Gräßlichste erlebt und ich will noch leben, ich weiß, daß ich |nicht mehr leben darf, und es lockt mich mich zu leben. Daß es solche Minuten gibt u. s. w.
Schlußwort des Arztes klingt sehr gut.
Herzliche Grüße
Ihr
GustavSch
    Bildrechte © University Library, Cambridge