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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 8. 1895
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Empfang: [11. 8. 1895 – 15. 8. 1895?]
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.005 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 10. 8. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04280.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04280«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 10. 8. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 10. 8. 1895

|10. VIII 95
Bitte, lieber Freund, entschuldigen Sie meine Unhöflichkeit, die Sie länger als 14 Tage auf Anwort warten ließ. Mit Überbürdung kann ich diese Verzögerung freilich nicht motiviren; ich habe nur immer auf etwas Mitteilenswertes gewartet, auf ein interessantes Abenteuer, oder wenigstens auf ein »inneres Erlebniß«, aber es hat sich nichts dergleichen eingestellt. Wie Sie sehen, bin |ich noch immer in Wien. Bei Weiss ist zwar eine Freikarte für mich vorgemerkt, aber ich habe sie noch nicht abgeholt, werde es auch wahrscheinlich nicht. Ich hab so alle Lust verloren und beruhige mich mit dem Bewußtsein, daß ich bis Villach fahren könnte, wenn ich wollte. Das ist auch etwas. – Von R. Golm hab ich nichts gelesen. Übrigens hat der Mann mit seinem Benehmen Recht, wenn er dadurch Exemplare absetzt. Wenn er sich Ihrem Cousin sympathisch gemacht hätte, wäre ihm das vielleicht nie gelungen. Ärger zu erregen erscheint also ein gutes Mittel zu sein. Das kann man sich ja merken.
Herzlichst Ihr GustavSchwk
Grüße an Beer-Hofmann.
    Bildrechte © University Library, Cambridge