Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 7. 1893
Schwarzkopf, Gustav
Mödling
Empfang: [9. 7. 1893 – 13. 7. 1893?]
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.558 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 8. 7. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04281.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04281«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04281.html |titel=Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 8. 7. 1893 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1893-07-08 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 8. 7. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Hugo von Hofmannsthal an Richard Beer-Hofmann, Arthur Schnitzler, 8.7.1893

Quelle: Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel. Hrsg. Eugene Weber. Frankfurt/Main: S. Fischer Verlag 1972.

Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 8. 7. 1893

|8 VII 93

Lieber Freund!

Besten Dank für Ihren Brief; es war nett von Ihnen, daß Sie geschrieben haben. Eigentlich habe ich Ihnen nur das zu sagen, denn mitzuteilen gibt es nichts. Sie müssen das begreiflich finden. Wenn Sie unter so günstigen Bedingungen – Ischl, Ausblick auf die »herrliche Natur« vorzüglich Eigene – nichts erleben und noch nicht einmal zur Empfindung reinen Glückes gelangt sind, wie soll ich |es hier? Sie können sich leicht denken, daß meine Sommer Existenz jetzt nicht besonders anregend ist. Das Einzige, was meinem Leben in den letzten Wochen einen Inhalt gab: die neue Köchin, bringt nun auch keine Überraschungen mehr. –
Von Loris hab ich gestern Nachricht bekommen; er ist mit seinen Eltern schon wieder in der Fuschsie haben es in Gossensass nur zwei Tage ausgehalten.Rudolf befindet sich leidlich, er klagt zwar immer |und ist in beständiger Angst, aber wir sind ja schon zufrieden, wenn seine Angssich als grundlos erweist. Die nächste Woche muß er zum großen Teil in Wien zubringen, um seine Arbeit zu machen. Wenn es nur schon glücklich vorüber wäre!
Meine Brüder danken herzlich für Ihre Grüße und erwidern dieselben bestens. Den Gruß an Herrn Wachtel werde ich bestellen, die geforderten »Kühle« werde ich leicht aufbringen. Wo aber soll ich die frivole Wärme für den Gruß an die Tini hernehmen? Da werde ich wol vorher einige Scenen aus Anatole lesen müssen |um mich zu stärken und in würdiger Weise vorzubereiten.
Sie verständigen mich doch wenn Sie wieder in Wien sind?
Herzlichst
Ihr
Gustav Schwarzkopf
Bitte, bestellen Sie an Dr  B. Hofmann meine allerbesten Grüße
    Bildrechte © University Library, Cambridge