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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 6. 1891
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [7. 6. 1891 – 11. 6. 1891?]
Beer-Hofmann, Richard
Brünn
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.395 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien
  • Datum: 6 6 91
  • Zeit: 4–5 N
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 117.
Veröffentlichung 2
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 30–31.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 6. 6. 1891. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00018.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00018«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00018.html |titel=Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 6. 6. 1891 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1891-06-06 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 6. 6. 1891

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 6. 6. 1891

|AS

|Herrn Dr. Rich. Beer-Hofmann

|Wien 6. 6. 91.
Lieber Richard, ich grüße Sie vielmals und danke Ihnen für Ihre liebenswürdigen Zeilen. Nächstens werden Sie etwas schreiben müssen; das steht fest. Ich habe die Idee angeregt, zusammen ein Buch zu ediren (was nicht von Edi = Kafka kommt) Titel: Aus der Kaffehausecke. Sammlung von Skizzen, Noveletten, Impressionen, Aphorismen – |jeder hat möglichst individuell zu sein – außerdem würde ich einen erhöhten Wiener Ton (jenen Ton, der nicht im Dialekt besteht) bevorzugen.
Ich spreche noch näher mit Ihnen drüber; Sie haben meiner Idee nach sehr viel damit zu schaffen. Interessant ist, wie einige, als Ihr Name genannt wurde, mit einer gewissen Wehmut sagten: »Ja, wenn |man von dem was kriegen könnte« –
– In Ihnen muss ja schließlich die Poesie herangeglaubt werden. Ich mache Sie auf dieses Wort ganz besonders aufmerksam. – Die Zwischengespräche und Zwischengeschichten der Kaffehausecke, bedürfen besondrer Ueberlegung – ich freue mich sehr, mit Ihnen drüber plaudern zu können. Darüber u über andres, |bitte recht sehr, desertiren Sie ehebaldigst. Wie lang wird man Sie denn dann in Wien genießen können? Man sehnt sich nach Ihnen, und die meisten grüßen Sie herzlichst. Haben Sie wirklich gar so viel zu thun?
Schreiben Sie mir, sobald Sie wieder hier sind, d. h. lieber früher, wenn Sie Laune haben u sobald Sie da, kommen Sie zu
Ihrem Arthur S
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale