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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 8. 1891
Kafka, Eduard Michael
Brünn
Empfang: [31. 8. 1891 – 4. 9. 1891?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3604
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.535 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift beschriftet: »Kafka« und nummeriert: »(2)«. mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Eduard Michael Kafka an Arthur Schnitzler, 30. 8. 1891. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00037.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00037«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 30. 8. 1891

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Eduard Michael Kafka an Arthur Schnitzler, 30. 8. 1891

Monatsschrift für Literatur und Kritik.
Herausgeber: E. M. Kafka, Wien. – Verlag: Holzwarth & Ortony, Wien.
Brünn, Wien, 30. August 1891

Sehr verehrter Herr Doctor,

ich lade Sie freundlichst ein, an einem »Oesterreichischen Jahrbuch für moderne Literatur« mitzuarbeiten, das ich anfangs November herauszugeben beabsichtige. Und zwar erbitte ich mir für dasselbe vor allem »die Elixire«, u. wäre Ihnen ganz außerordentlich verbunden, könnte ich hiezu noch eine bisher ungedruckte Bluette erhalten. Aus dem Anatol-Cyclus haben Sie ja noch Etwas, – wenn ich nicht irre. Wenn möglich, bäte ich um recht baldige Zusendung, da das Buch bereits anfangs September in Angriff genommen, also mit der Drucklegung begonnen werden wird.
Ich bäte ferner um Zusendung Ihres »Märchen«, um dasselbe dem Direktor des Brünner Stadttheater zu übermit|teln. Derselbe versprach mir, das Stück binnen 3 Tagen gelesen u. sich bezüglich einer ev. Aufführung entschieden zu haben. Wenn möglich, so wär es am besten, wenn die Einreichung jetzt geschähe, da mir Baumann mittheilt, dass er auf Suche nach Novitäten ist.
Was meine Gesundheit betrifft, so vermag ich leider nichts besonders Günstiges zu vermelden. Doch hoffe ich immerhin, in 4–6 Wochen wieder nach Wien zurückkehren zu können.
Sie würden mich durch ein paar Zeilen sehr erfreuen. Auch bitte ich Sie recht sehr, mich Ihrem Herrn Bruder, der wohl sehr böse auf mich sein wird, weil ich mich wirklich recht unartig ihm gegenüber benommen habe, frdlchst zu empfehlen. Es rächt sich jetzt an mir, in unangenehmster Weise, dass ich ihm so vorzeitig Reißaus genommen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Sie aufrichtig hochschätzender
EMKafka
Alle den Inhalt der »Modernen Dichtung« betreffenden Zuschriften und Sendungen wolle man an die Redaktion: Wien, VIII., Buchfeldgasse 8 (Sprechstunden 2–4), alle auf die Administration und Expedition bezüglichen Zuschriften, Geldsendungen etc. jedoch an den Verlag: Wien, IX., Liechtensteinstraße 3, richten.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar