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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 24. 3. 1892
Bölsche, Wilhelm
Berlin
Empfang: [25. 3. 1892 – 29. 3. 1892?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2577,4
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 805 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit rotem Buntstift von unbekannter Hand nummeriert: »5«
Veröffentlichung 1
Wilhelm Bölsche: Briefwechsel. Mit Autoren der Freien Bühne. Herausgegeben von Gerd-Hermann Susen. Berlin: Weidler 2010, S. 677 (Werke und Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe, Briefe I).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, 24. 3. 1892. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00087.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00087«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00087.html |titel=Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, 24. 3. 1892 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1892-03-24 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 24. 3. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, 24. 3. 1892

|Friedrichshagen
24. III. 92.

Hochgeehrter Herr Doktor!

Verzeihen Sie, daß ich noch nicht geantwortet. Aber die Arbeitslast ist für mich enorm in diesen Momenten des Neubaus!
Ihre »Elixire« bringe ich, sobald es sich machen läßt. Offen gestanden, sind sie mir nicht so lieb wie die erste Novellesie sind lange nicht so aktuell. Aber sie kommen doch!
Mit den Gedichten ist’s eine böse Sache. Ich habe jetzt ein Lilienkronsches probeweise einmal in’s nächste Heft gestreut |aber ich denke mir, es wird doch nur selten sich auch nach dieser Seite hin grade die »Freie Bühne« ausbauen lassen. Lyrische Zeitschriften gibt’s ja genug, unser Schwerpunkt muß unbedingt anderswo liegen. Wollen Sie’s indessen wagen, ssenden Sie mir etwas, das Obige soll keine prinzipielle Ablehnung sein!
Mit bestem Gruß
Ihr
Wilhelm Bölsche
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar