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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [24. 7. 1892]
Bölsche, Wilhelm
Berlin
Empfang: [25. 7. 1892 – 29. 7. 1892?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2577,6
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 837 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »24/7 92«
Ordnung mit rotem Buntstift von unbekannter Hand nummeriert: »7«
Veröffentlichung 1
Wilhelm Bölsche: Briefwechsel. Mit Autoren der Freien Bühne. Herausgegeben von Gerd-Hermann Susen. Berlin: Weidler 2010, S. 682 (Werke und Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe, Briefe I).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, [24. 7. 1892]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00106.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00106«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00106.html |titel=Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, [24. 7. 1892] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1892-07-24 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 24. 7. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, [24. 7. 1892]

Hochverehrter Herr Doktor!

Zu meinem Erstaunen ersehe ich aus Ihrem Briefe, daß ein vor längerer Zeit schon an Sie abgesandter Brief Sie offenbar nicht erreicht hat. Ich schrieb damals, daß ich betreffs Ihrer Novelle etwas in Zweifel sei, ob sie sich für eine Zeitschrift eigne – des Motivs wegen – und stellte Ihnen anheim, ob Sie mir nicht lieber eine andere dafür geben wollten. Glücklicher Weise – wie ich jetzt sagen muß – legte ich in |meiner Unschlüssigkeit das Manuskript nicht bei, – ich wollte es erst noch von einen Andern lesen lassen, um zu sehen, ob ich mich nicht über die bedenkliche Wirkung täusche. Es ist also noch hier, und ich lege es heute bei – zugleich unter Wiederholung der Bitte um etwas Anderes. Der Stoff ist wirklich »zeitschriftlich« unmöglich!
Mit herzlichem Gruß
Ihr
W. Bölsche
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar