Paris, 19. Juli.
Mein lieber Arthur!
Soeben antwortet mir mein Onkel, daß er sich mit seinem Verleger zerstritten, weil er ihn betrogen (der Verleger meinen Onkel nämlich) und daß er sonst keine Beziehungen zu
Verlegern habe. Ich
versuche jetzt noch einen andern Weg, über den ich Dir seinerzeit berichten werde.
Ich schicke |Dir nur diese eiligen Zeilen, damit Du
nicht glaubst, ich sei in der Sache unthätig.
– Herzl läßt Dich ersuchen, Du möchtest ihm noch etwas von Deinen Sachen schicken (8. Rue Monceau). Auch meine Adresse
ist nicht mehr R. Vivienne, sondern die oben
gedruckte.
Grüß’ Dich Gott!
Dein
Paul Goldm
Dein
Paul Goldm
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