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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 7. 1893
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Empfang: [13. 7. 1893 – 17. 7. 1893?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,36
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 901 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler mutmaßlich bei der Durchsicht der Korrespondenz 1929 datiert: »12. 7. 93«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 40.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 12. 7. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00236.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00236«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 12. 7. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Louise Schnitzler, 12. 7. 1893

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 12. 7. 1893

|Lieber Loris,

meine Einakter sind Freitag. Erste Probe gestern – Anatol (Herr Hoefer) erschien einfach nicht. – Ich nahm mit Jarno die Stücke durch; Inscenierung, Stellung etc. – Die Griebl gibt die Annie. –
Urtheil Friese’s: Es ist |ein Skandal, so was aufzuführen. – Frau Friese (diese alte Stabscanaille, wie Jarno sagt) hat sich geschämt, wie sie das Absch.-souper gelesen. –
Die Censur strich: am Busen geruhtsetzte dafür gekost. –
– Ob mir die Geschichte für Berlin nützen wird, ist nicht abzusehen – da Jarno höchst un|verläßlich zu sein scheint. Ihm hat die Frage a. d. Sch. schon 150 Mark getragen – so viel bekam jeder der Mitwirkenden bei Grelling. –
Gearbeitet hab ich beinah nichts; alles ungewisse, so nichtig es sein mag, beschäftigt nach außen hin u macht daher nervös, – Hoffentlich haben |Sie Ihre glückliche Versestimmung wiedergefunden. – Schade, dass Sie Freitag nicht da sind.
Herzlichen Gruß
Ihr Arth.
Ischl, 12. 7. 93.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main