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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 10. 1894
Beer-Hofmann, Richard
Frascati
Empfang: [16. 10. 1894 – 20. 10. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 701 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »15/10 94« und nummeriert: »40«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »40«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 63.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 15. 10. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00383.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00383«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00383.html |titel=Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 15. 10. 1894 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1894-10-15 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 15. 10. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 15. 10. 1894

|Fraskati Sonntag ½ 8
|Lieber Arthur, diesen Brief schreibe ich auf einer Terrasse in Fraskati, stehend, im Mondlicht; ich habe nämlich noch eine halbe Stunde Zeit bis zum Abgang des Zuges nach Rom. |Ich bin sehr »des Gottes voll« aber arbeite gar nichts, und notire mittelmäßig viel. Ich sehe vieles anders und verstehe Einiges was mir fremd war. Arroganter werd ich |sein als je, wenn ich zurückkomme. Wenn man tagsüber mit schönen Bildern, einer Natur die hier Künstlerin ist, und mit – seinen Gedanken – verkehrt |findet man die Gesellschaft die um uns (– wie heißt das analoge Wort zu
crepiren sterben
× leben)
unmöglich; ich bin am 4. od. 5. voraussichtlich in Wien; von morgen an Neapel a posta ferma.
Herzlichst Ihr R
    Bildrechte © University Library, Cambridge