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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 6. 1895
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: 16. 6. 1895
Beer-Hofmann, Richard
Caslau
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.730 Zeichen
Handschrift Arthur Schnitzler 1) Bleistift, deutsche Kurrentschrift
2) schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Umschlag)
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien 1/1
  • Datum: 15. 6. 95
  • Zeit: 7–8 N
Stempel 2:
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 260–261.
Veröffentlichung 2
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 74–75.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 15. 6. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00454.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00454«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 15. 6. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Samuel Fischer an Arthur Schnitzler, 15.6.1895

Quelle: Samuel Fischer, Hedwig Fischer: Briefwechsel mit Autoren. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main: 1989. (nur Korrespondenz mit Arthur Schnitzler)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 15. 6. 1895

|Herrn KuK u. u. Lieutenant
Dr. Richard Beer-Hofmann
im Kh. Landw.-Inf-Regmt
»Caslau« Nr 12.

|15. Juni 95
Lieber Richard, heut bin ich sschlecht aufgelegt, als wär ich in Caslau. – Einer der Gründe: schiefe Stellung in der Familie; Bemerkungen, dass ich »ohne einen Kreuzer Geld zu haben« im Sommer nach Kopenhagen fahren will – Bemerkungen, die mir von dritter, nein vierter Seite zurückkommen. –
Dörmann ist da und erzählt viele Dinge von sich – er hat 3 Stücke geschrieben und hat in Berlin 65 Verhältnisse gehabt. Ich übertreibe nicht. Er aber ja . . .  a . . .  a –
– Die Kritik vom kleinen Kraus in dem |Abendblatt der N. Fr. Pr. über die Gröger haben Sie gelesen? Er benützt die Gelegenheit, uns (Sie, Loris Salten mich) in die Waden zu beißen. Wir werden noch schmerzlicheres zu überleben haben. –
Frauenlob von Hrn. Lothar an der Burg angenommen. – Gerücht über »Liebelei«: es werde überhaupt nicht an der Burg zur Aufführung kommen. Entstehung liegt nahe; werde Burckh. aufsuchen.
– Für den Abdruck der Kl. Komödie |in der Freien Bühne will Fischer mir 25, bitte, 25 Mark bezahlen. Ich hab ihm einen groben Brief geschrieben – da mir ja nichts dran liegt. Was haben Sie gegen Zasche? Er wird das ganz hübsch machen. – Die Novelle zu datiren hat keinen Sinn; es kümmert sich doch keiner drum und sieht aus wie eine Entschuldigung. –
Ich schreibe an meinem Stück – vorläufig ohne an eine Aufführungs|möglichkeit zu denken. –
Meine Absicht ist, Anfang Juli in die böhm. Bäder zu reisen und vor Mitte Juli in Ischl zu sein. – Wann wollen Sie nach München gehn? – Wie stehn Sie zu Kopenhagen? Beantworten Sie gütigst. – Goldmann wird im August Urlaub nehmen, genaueres unbekannt.
– Mein rechtes Ohr laß ich behandeln, das macht mich auch recht nervös. –
Leben Sie wohl, seien Sie herzlich gegrüßt.
Ihr Arthur.
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale