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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 6. 1895
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: 23. 6. 1895
Beer-Hofmann, Richard
Caslau
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 7 Seiten, Kuvert, 943 Zeichen
Handschrift Arthur Schnitzler 1) Bleistift, deutsche Kurrentschrift
2) schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Umschlag)
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien 1/1
  • Datum: 22. 6. 95
  • Zeit: 8–9
Stempel 2:
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 75.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 22. 6. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00456.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00456«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 22. 6. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 22. 6. 1895

|Herrn kuk. u. a. Lieutenant
Dr. Richard Beer-Hofmann
im k. k. Landw. Inf.-Regmt

|Lieber Richard

wann kommen Sie? Werden Sie mich noch hier antreffen? Ich verreise wahrscheinlich am 2. Juli.
|Hugo soll heute in Wien sein, telephonirte mir sein Vater; vielleicht treff ich ihn heute Abend. – Salten seh ich selten, Schwarzkopf fast gar nicht. |Dass ich ein Stück schreibe, wissen Sie? Vielleicht beend’ ich den 1. Akt noch in Wien. – Burckhard sprach ich neulich; Nachts – im Dunkel unsrer |gemeinschaftlichen Stiege. Er ist ein Wurstl. – Ich war bei Sonnenthal – der wird nemlich den Vater geben. Und, wie B. versichert, Mitter|wurzer den »Herrn«. –
Ich habe geradezu eine Sehnsucht, wieder mit Ihnen zu plaudern. »Geradezu« – das soll der Sentimentalität den Kragen umdrehen.
|Wie geht’s Ihnen? Schreiben Sie bitte. –
Den »alten Dichter« werd ich dem Bahr für die Zeit geben, wenn er ihn bringen will. Im Prinzip ist er ein|verstanden.
Seien Sie herzlich gegrüßt.
Ihr Arthur
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale