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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 6. 1895
Beer-Hofmann, Richard
Schleb
Empfang: [24. 6. 1895 – 28. 6. 1895?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 954 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift nummeriert: »62«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 75–76.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 23. 6. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00457.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00457«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 23. 6. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 23. 6. 1895

|Zleb 23/VI 95
Lieber Arthur! Zleb ist mit dem Wagen ¾ Stunden von Caslau entfernt; ich bin weil man doch am Sonntag nicht in Caslau bleiben kann nach Zleb gefahren – Sie begreifen – mit mir am Tische zwei unsägliche Cadetten der Reserve, einer aus Neu-Bidschow, der andere |aus Benatek. Jetzt lesen sie Gottseidank böhmische Zeitungen.
Ich bin also voraussichtlich am 29ten, unwahrscheinlicher Weise schon am 28ten nachts d. i. 11 Uhr nachts in Wien, und werde gegen 3. od 4. nach Ischl reisen. Ich bin nervös sehr herunter |so daß ich trotz Müdigkeit nicht schlafe. Ich sehne mich nach Ruhe und Arbeiten. –
Vielleicht gebe ich mir telegrafisch ein Rendezvous mit Ihnen, wenn ich ankomme. Wann sind Sie in Ischl? Das können Sie mir zwar sagen, schreiben Sie es mir |aber lieber, weil mir jeder Brief woltut.
Ad Burkhardt: Bahr, Burkhardt, Lueger. Aber der Erste ist doch anders. Sie sehen sogar gerecht werde ich hier . . . 
Der »alte Dichter« ist doch schon zusammengestrichen?
Herzlichst Ihr
Richard
    Bildrechte © University Library, Cambridge