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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 10. [1895]
Hofmannsthal, Hugo von
Venedig
Empfang: [18. 10. 1895 – 22. 10. 1895?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 976 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »95« und nummeriert: »76«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 63.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 17. 10. [1895]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00508.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00508«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 17. 10. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 17. 10. [1895]

|Venedig 17. October
am Sonntag Früh hab ich Sie besucht, aber nur 3 Frauen mit Besen gefunden. Ich wollte Ihnen sagen, dass ich nach den Zeitungen und dem Reden der Leute wirklich glaube, dass Sie jetzt dieses unberechenbare und schwer zu definierende erworben haben, womit man Aufmerksamkeit und Bewunderung erzwingen kann. Ich glaube, Sie dürfen sich jetzt erlauben, für die Darstellung |tiefer und kühner Dinge auf mehreren Beifall zu rechnen als bloß auf den von 3 oder 4 Freunden.
Richard hat mir die gescheidte Kritik von Berger geschickt und die Verspottung von dem Anonymen. Ist es der kleine Kraus? Es hat mich unterhalten, ich wäre froh, wenn solche Sachen viel öfter geschrieben würden und auch Caricaturen von uns gezeichnet. |Das wird sich auch immer steigern je mutiger und besser wir werden; ich denke, von der Generation von Philologen und Dilettanten, die vor uns war, wirds nicht viel Verhöhnungen geben.
Hier arbeit ich nicht, aber werds wohl nachher.
Adieu. Herzlich Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge