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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 4. 1897
Schnitzler, Arthur
Paris
Empfang: [29. 4. 1897 – 3. 5. 1897?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,57
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.088 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 82–83.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 28. 4. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00672.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00672«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 28. 4. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 28. 4. 1897

Lieber Hugo,

an Fischer hab ich geschrieben, ich zweifle nicht, dss er ohne weiters einverstanden ist. Warum aber glauben Sie, dass alle diese Sachen sich nur von Paris aus komisch anhören. Sie sind übrigens mehr ekelhaft als komisch. Wenn |sich Clara nur nicht viel draus macht und sich nicht gar zu viel sekiren lassen muss. Grüßen Sie sie u Anna von mir herzlich.
– Ist es möglich, dss Minnie an dem Tratsch zum Theil schuld ist? (Da wird sie mir ja auch was ähnliches anrichten!) Sonderbarer Weise das einzige literarische, worüber ich hier ein bissel nachgedacht, ist das Stück, wo sie mich |rettet. Aber sie ändert sich mir im Kopf, sie ist schon beinah blond.
Meinen Brief von gestern oder vorgestern haben Sie doch? –
Arbeiten Sie was?
Eben komme ich von Versailles zurück und habe eine unbeschreibliche Lust nach Grün und Luft und Stille heimge|bracht; eine so heftige Ungeduld, dass ich gleich wieder aus Paris wegmöchte, wenn’s so ohne weiteres ginge.
Das gibt sich wieder.
Seien Sie herzlich gegrüßt.
Ihr Arthur.
Statt gemischten Hausbrodes esse ich gemischtes Hausbrod. –
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main