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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. [7. 1897]
Hofmannsthal, Hugo von
Bad Fusch
Empfang: [17. 7. 1897 – 21. 7. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.297 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift Monat und Jahreszahl ergänzt: »7 97«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »97«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »94«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 92.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 16. [7. 1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00703.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00703«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00703.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 16. [7. 1897] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1897-07-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 16. 7. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 16. [7. 1897]

|Fusch 16ten.

mein lieber Arthur

ich danke herzlich für Brief und Vorschlag. Auch den Mozartband hab ich bekommen. Es thut mir sehr sehr leid, dass es mit Salzburg nicht zusammengeht und wenn es ein geringerer Grund wäre als der völlig zusammengebrochene Zustand Poldys der mich sehr nötig braucht und den ich in diesen nächsten 14 Tagen nicht mehr Stunden allein lassen will, |als täglich meine Arbeit nöthig macht, so würde ich noch jetzt trachten, es möglich zu machen. Auch hab ich eine kleine Arbeit in Versen angefangen, deren Hintergrund etwas mit Salzburg zu thun hat und habe mich in übertriebener Weise darauf gefreut, es Euch dort, wo wir immer so glücklich zusammen waren, vorzulesen. Diese kleine Arbeit wird freilich jetzt |durch das finstere regnerische Wetter etwas verzögert und wäre wohl erst Ende Juli fertig geworden.
Auf Euren Vorschlag möchte ich am liebsten folgendes antworten: wenn das Wetter gut wird und Ihr nur etwas Lust habt die schöne Radtour zu machen (SalzburgBerchtesgadenRamsauHirschbichelSaalfeldenZell a See; wozu Lofer?) so macht sie und verständigt |mich unmittelbar vorher recht genau, damit ich rechtzeitig hinunterkommen eventuell ein Stück (Saalfelden!) entgegenfahren kann. Geht es dann wegen Poldy oder anderm nicht, so habt Ihr doch nichts schlechtes gemacht.
Herzlich Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge