Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 2. 10. [1898]
Hofmannsthal, Hugo von
Venedig
Empfang: [3. 10. 1898 – 7. 10. 1898?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.001 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »98«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »124«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 112.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 2. 10. [1898]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00849.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00849«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00849.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 2. 10. [1898] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1898-10-02 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 2. 10. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 2.10.1898

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A82

Datumsangabe auf Blatt von Der Schleier der Beatrice. Schauspiel in fünf Akten

Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 2. 10. [1898]

Vue prise de l’hôtel
Venedig 2ten X.

mein lieber Arthur

so hör ich auf einmal von meinen Eltern, dass die Aufführung vom »Vermächtnis« unmittelbar bevorsteht und denke Sie auf den Proben, in dem halbfinsteren Theater, u der Luft die Sie so gern haben und die ich auch sehr gern zu haben anfange. Dann kommen mir Wiener Sommerabende ins Gedächtnis, das Bad im Neufchatelersee, der letzte |Tag am Dampfschiff und ich denke mir, wie schön und gut es ist, was für ein großes Glück, dass ich Menschen wie Sie so früh hab finden und behalten dürfen.
Ich war bei den Thürmen, von denen Sie mir einen geschenkt haben, dann in Florenz, worüber mehr als viel zu erzählen ist und sitze nun seit 14 Tagen hier so fieberhaft fleißig wie ichs manchmal und leider sselten sein kann. Etwa den 10ten bin ich in Wien, höre von Berlin, höre endlich den »Kakadu«, lese wohl eine venezianische Comödie vor, erzähle von d’Annunzio, und sage wie |alle Herbste aber noch mit viel tieferer Überzeugung als früher, dass man sich öfter sehen muss.
Herzlich Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge