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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 10. 1898
Schnitzler, Arthur
Berlin
Empfang: [5. 10. 1898 – 9. 10. 1898?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,77
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.187 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 112–113.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 4. 10. 1898. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00850.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00850«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 4. 10. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 4. 10. 1898

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 4. 10. 1898

|Dinstag 4. X. 98.
Mein lieber Hugo, heut vor der Probe hat mir Brahm Ihren Brief gegeben; er hat mir große Freude gemacht. Von dem Vermächtnis hab ich nicht viel Spass; die Sache ist die: Das Stück ist nur solang gut, als die »Heldin« nicht auf der Bühne ist. Erster Akt – und der dritte wieder, sobald sich das Frauenzimmer ins |Wasser stürzt. Da sind alle übrigen Figuren wie von einem Bann befreit, nachdem dieses Gespenst angebracht ist, und reden vernünftige, lebendige, menschliche, nahezu schöne Sachen. – Dabei ist mir heute passirt, während der Probe, dss mir das Stück ganz neu, in 5 |Akten, dramatisch eingefallen ist. Wär ich anständg, so zög ichs zurück, wie es jetzt ist.
Ich freu mich auf Ihre venez. Comödieso wäre ja der Theaterabend fertig. In Wien find ich Sie schon; ich komme wohl Mitte nächster Woche.
– Mein Ohr stört mich wieder mehr als je. Solch schleichende, |immer gegenwärtige u unaufhaltsame Dinge in uns sind doch die perfideste Art, wie Alter und Vernichtung sich ankündigen.
Leben Sie wohl. Das mit dem Thurm war ja nur ein Spass. Ich hab ja gar kein Recht, Ihnen einen Thurm zu schenken, der in Bologna steht. Und was für Scherereien hätten Sie an der Grenze!
Von Herzen Ihr Arthur
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main