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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 10. 1898
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [15. 10. 1898 – 19. 10. 1898?]
Hofmannsthal, Hugo von
Hinterbrühl
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,78
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.103 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler mutmaßlich bei der Durchsicht der Korrespondenz 1929 datiert: »14/10 98«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 114.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 14. 10. 1898. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00853.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00853«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 14. 10. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 14. 10. 1898

|mein lieber Hugo, es ist jetzt so grau und kühl und feucht, und ich bin so verschnupft und habe eine ganz geschwollene Nase, dss wohl an eine Hinterbrühlerreise kaum zu denken ist, vielmehr vermute ich Sie kommen früher nach Wien. Viele Grüße hab ich Ihnen von Brahm, Harden und der Dumont zu bringen. Die Leute spüren doch ungefähr, wer Sie sind. Man freut sich auf Ihr Wiederkommen, auf Ihr neues Stück, |– mir scheint, im Jänner sind einige Abende für Sie frei; (von den künftigen Monaten ganz zu geschweigen.)
Über meinen Berl. Aufenthalt mündlich. Der Erfolg nach dem 3. Akt war überraschend stark. Während des Akts hatte ich die Empfindung, das Stück ist hin. Da kamen die letzten paar Scenen, die wirkten unmittelbar und sind ja wirklich aller Ehren wert. Aber aus welchen |Tiefen steigen sie empor! –
– Im übrigen wird sich das Stück nicht lang halten; schon die 3. Vorstellung war schwach besucht.
– Von meinen 3 Einaktern hat dem Br. der gefärbte Vogel (wie es scheint weitaus) am besten gefallen. Aufführung wahrscheinlich Februar mit Kainz.
Seien Sie herzlich gegrüßt und lassen Sie uns bald zusammen sein.
Ihr Arthur
Wien, 14. X. 98.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main