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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 3. 1899
Rodenberg, Julius
Berlin
Empfang: [10. 3. 1899 – 14. 3. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 85
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 895 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Julius Rodenberg an Arthur Schnitzler, 9. 3. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00904.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00904«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 9. 3. 1899

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Weiteres

Julius Rodenberg an Arthur Schnitzler, 9. 3. 1899

Expedition u. Redaction: Herausgeber:
Gebrüder Paetel in Berlin Julius Rodenberg in Berlin
Berlin W., den 9. März 1899.

Hochgeehrter Herr Doctor!

Für Ihr freundliches Anerbieten bin ich Ihnen aufrichtig dankbar, doch vermuthen Sie mit Recht, daß die »Rundschau« dramatische Dichtungen grundsätzlich nicht bringt. Wir haben wohl, in weiten Abständen, einmal eine Ausnahme gemacht, aber immer nur, um wieder zu der Regel zurückzukehren; u. so gern ich Ihren geistvollen Einakter in unserer Zeitschrift sähe, so kann ich es doch nicht, ohne inconsequent gegen Andere zu erscheinen – um so weniger, als ich vor Jahr und Tag schon eine szenische Kleinigkeit von einem unserer berühmten Mitarbeiter angenommen habe, die doch zuerst publiciert werden müßte. Sie werden es unter diesen Umständen entschuldbar finden, wenn ich mit wiederholtem Dank ablehne, dagegen hoffe, recht bald durch eine Novelle schadlos gehalten zu werden, die des Willkomms sicher sein darf.
Hochachtungsvoll ergeben
Ihr
Dr Julius Rodenberg.
    Bildrechte © University Library, Cambridge