|8. 6. 99.
Verehrtester Herr Brandes, eine Bitte diesmal, deren Erfüllg Ihnen
hoffentlich nicht allzu viel Mühe macht. Ein Herr Soutif
hat eine Übersetzg »des grünen Kakadu« ins französische an Antoine in Paris geschickt. Ich weiss nun kaum, ob
Antoine meinen Namen kennt. Wenn Sie aber ihm ein |Wort schreiben, er solle das Ding aufmerksam
durchlesen, so thut er’s gewiß. Also dass Sie ihm sagen: »Lesen Sie den ›Peroquet vert‹«– bitte ich Sie; – nichts anderes, keine »Empfehlung« – oder dergleichen.
Es ist doch nicht zu unbescheiden, hoff ich?
Sind Sie nun endlich außer Bett? Und wohl – und heiter? Ihr treuer Arthur
Schnitzler
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