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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 9. 1899
Schnitzler, Arthur
Wiesbaden
Empfang: [30. 9. 1899 – 4. 10. 1899?]
Hofmannsthal, Hugo von
Venedig
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,87
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.024 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler mutmaßlich bei der Durchsicht der Korrespondenz 1929 Ergänzung der Jahreszahl »99« sowie des Ortes »Wiesbaden«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 131.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 29. 9. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00983.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00983«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 29. 9. 1899

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Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 29. 9. 1899

|Freitag 29. 9.
mein lieber Hugo, das geht schon so mit den Stücken. Am leichtesten sind sie wenn sie einem grad einfallen, – da sind sie beinah fertig. Über meines will ich nichts sagen – mein Vertrauen wechselt; das höchste und wohl auch das höhere ist mir nun einmal |versagt; ich will für die Momente dankbar sein, in denen ich eine gewisse innere Fülle empfinde.  –
Ich bleibe hier noch bis zum Dinstag, fahre dann nach Berlin (Hotel Savoy, bitte schreiben Sie mir hin)
– Die paar Tage mit Beatrice |(München, Nürnberg) waren ziemlich, ja ganz ungestört; eigentlich wirklich hübsch. Seit zehn Tagen hab ich erst einmal, ganz flüchtig von ihr gehört. – In Frankfurt freute ich mich Paul Goldm in sozusagen glücklichrer Stimmung zu sehn als je. – Hier leb ich ganz allein, in einem schönen, angenehmen Hotel, bin heut (immer schlechtes Wetter) zum ersten Mal geradelt; arbeite nicht wenig; habe natürlich zuweilen Stunden von einer unbeschreiblichen Traurigkeit. Ich glaube, ich werde immer mehr arbeiten, solang’s eben geht.
Von Herzen Ihr Arthur.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main