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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 6. 1900
Rodenberg, Julius
Berlin
Empfang: [24. 6. 1900 – 28. 6. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS Schn 4/27/1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.220 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Julius Rodenberg an Arthur Schnitzler, 23. 6. 1900. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01049.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01049«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 23. 6. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Ludwig Fulda, 23. 6. 1900

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Julius Rodenberg an Arthur Schnitzler, 23. 6. 1900

Expedition u. Redaction: Herausgeber:
Gebrüder Paetel in Berlin Julius Rodenberg in Berlin
Berlin W., den 23. Juni 1900.

Hochgeehrter Herr Doctor!

Empfangen Sie meinen verbindlichsten Dank für Ihr freundliches Schreiben vom 21. d M. u. das darin enthaltene Anerbieten. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, welchen Werth es für mich hat, Sie wißen es, wie sehr ich mich freuen würde, endlich einmal eine Novelle von Ihnen bringen zu können u. wie froh ich jede Hoffnung dazu begrüßt habe. Zu meinem größten Bedauern aber, indem Sie jetzt eben wieder mir eine solche Hoffnung machen, deuten Sie selber an, daß Sie auch diesmal an ihrer Erfüllung zweifeln. Sie kennen ja die Haltung der »Rundschau« u. wenn Sie das von Ihnen behandelte Sujet für »bedenklich« halten, so kann ich kaum glauben, daß ich darin anderer Meinung sein werde als Sie, u. wage deshalb gar nicht, Sie um Einsendung Ihrer Arbeit zu bitten. Denn eine Ablehnung würde peinlich für mich sein u. einen Zeitverlust für Sie bedeuten. Also, sehr geehrter Herr Doctor, bewahren Sie mir Ihren freundlichen guten Willen, u. sobald Sie eine Novelle schreiben, die nach Ihrem eigenen Dafürhalten mehr in den Rahmen der »Rundschau« paßt, senden Sie sie und seien Sie überzeugt, daß sie uns herzlich willkommen sein wird.
In aufrichtiger Hochachtung
ergebenst
Ihr
Dr Julius Rodenberg.