Der »
neuen d. Rundschau« entnehme ich, dass ein neues Buch aus Ihrer Feder, »
Reigen« das Licht der Welt
erblickt hat. Gleichzeitig kommt aber die betrübsame Kunde, dass »
Reigen« für profane Menschenkinder nicht zugänglich ist. – Nun
erlaube ich mir, Sie zu fragen und um Nachricht zu bitten, wie, wann, wo und wieso
ich
doch vielleicht das
Buch in
die Hand bekommen könnte. Sie können sich wohl vorstellen, dass mich
|J↓j↓ede Ihrer Arbeiten ungemein interessiert. Nicht wahr? Ich hoffe also, dass Sie nicht
böse sind, wenn ich Sie direct interpelliere und dabei
auf meine Eigenschaft als »Literaturbeflissene« Bezug nehme
,↓.↓
Sollten Sie aber triftige
Gründe
haben, mich trotzdem unter die profanen
Menschenkinder einzureihen, so werde ich mich Ihrer Einsicht fügen und
selbstverständlich keinen weiteren Versuch machen, mich in den Besitz des
Buches zu setzen.