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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 24. 6. 1900
Plessner, Elsa
Wien
Empfang: [24. 6. 1900 – 27. 6. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 977 Zeichen (Briefpapier mit Muster aus Hufeisen und vierblättrigem Kleeblatt)
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 24. 6. 1900. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03726.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03726«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 24. 6. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 24. 6. 1900

den 24. 6. 1900

Verehrter Herr Doctor!

Der »neuen d. Rundschau« entnehme ich, dass ein neues Buch aus Ihrer Feder, »Reigen« das Licht der Welt erblickt hat. Gleichzeitig kommt aber die betrübsame Kunde, dass »Reigen« für profane Menschenkinder nicht zugänglich ist. – Nun erlaube ich mir, Sie zu fragen und um Nachricht zu bitten, wie, wann, wo und wieso ich doch vielleicht das Buch in die Hand bekommen könnte. Sie können sich wohl vorstellen, dass mich |jede Ihrer Arbeiten ungemein interessiert. Nicht wahr? Ich hoffe also, dass Sie nicht böse sind, wenn ich Sie direct interpelliere und dabei auf meine Eigenschaft als »Literaturbeflissene« Bezug nehme.
Sollten Sie aber triftige Gründe haben, mich trotzdem unter die profanen Menschenkinder einzureihen, so werde ich mich Ihrer Einsicht fügen und selbstverständlich keinen weiteren Versuch machen, mich in den Besitz des Buches zu setzen.
Mit vorzüglicher Hochachtung grüßt in alter Verehrung
Elsa Plessner.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar