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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 5. 1901
Brandes, Georg
Opatija
Empfang: [18. 5. 1901 – 22. 5. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 938 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »23«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 87.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 17. 5. 1901. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01121.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01121«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 17. 5. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 17. 5. 1901

17 May 1901

Verehrter Freund

Anbei die 30 Gulden. Hier ist überzogen, durchaus nicht sehr warm und ich durch die Unpünktlichkeit meiner Mitmenschen völlig allein, mindestens zwei Tage, worüber ich wüthe, da ich diese zwei Tage vorzüglich in Wien zugebracht haben könnte, während ich mich hier über die verlorene Zeit ärgere.
Der Weg von Mattuglie nach Abbazia erinnert ein wenig an den von Taormina nach Giardini. Hier blühen die Rosen, nur nicht die meinen.
Haben Sie aufrichtigen und herzlichen Dank für alle mir erwiesenen Dienste. Ich, der ich selbst überlaufen werde, weiss |was es heisst, dass Jemand plötzlich kommt und uns die Zeit raubt.Nur unsere alte Freundschaft macht die Sache etwas leidlicher.
Nun erfuhr ich gar nicht, was Beer-Hofmann vorhat, und das interessirt mich doch lebhaft. Das ist die Folge jugendlich-seniler Schwatzhaftigkeit, dass die Anderen nicht zu Worte kommen.
Auf Wiedersehen in 14 Tagen.
Ihr
Georg Brandes
    Bildrechte © University Library, Cambridge