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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 5. [1901]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [17. 5. 1901 – 21. 5. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3171
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 915 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »1901.« vermerkt
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 16. 5. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03067.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03067«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 16. 5. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 16. 5. [1901]

Berlin, 16. Mai.

Mein lieber Freund,

Ich freue mich sehr, daß es Fräulein Olga gut geht, und bitte, sie recht herzlich von mir zu grüßen.
Dem akad. literarischen Verein kannst Du die »Beatrice« ruhig geben. Den Aufführungen, die er veranstaltet, wird großes Interesse entgegengebracht, und der Verein gibt sich |Mühe, gute Aufführungen herauszubringen, wenn er auch natürlich nicht über Darsteller ersten Ranges verfügt. Nur müßtest Du die Vorbereitungen etwas überwachen u. Dir das Recht sichern, bei der Rollenbesetzung mitzusprechen. Vielleicht ist die Triesch zu einer Gastrolle als Beatrice zu haben. Oder wie wenn Frl. Olga die Rolle kreirte?
|Was ist mit dem Theater »zum lieben Augustin«? Ein glücklicher Titel und wohl auch eine glückliche Idee. Wer gibt das Geld? Jetzt hat also auch Salten ein Mittel gefunden, reich und berühmt zu werden. Ich schäme mich sehr, so ganz allein zurückzubleiben.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmnn.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar