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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 5. 1902
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [16. 5. 1902 – 20. 5. 1902?]
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23351 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 841 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung Lochung
Veröffentlichung 1
16. 5. 1902, Abschrift. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 75 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 238.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 5. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01220.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01220«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 16. 5. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 5. 1902

|mein lieber Hermann,

bevor ich zu dir hinauskomme, dir für deinen guten schönen Brief zu danken, wollte ich dir heute schon sagen, wie herzlich er mich gefreut hat – und dass die Blumen, die du mir geschickt hast, mindestens ebenso wohl u herrlich duften als wenn sie von einem weiblichen Wesen kämen – und je|denfalls zu den freundlichsten Enttäuschungen gehören, die mir geworden sind – Noch mehreres wollte ich dir schreiben, was aber zu lesen dir heute die Stimmung fehlen wird, denn eben lese ich dass deine Mutter gestorben ist, und so kann ich für heute nichts anderes mehr sagen, als dass ich dich bitte, an die innigste |Theilnahme eines Menschen zu glauben, der dein Freund geworden ist. Und was man so allmälig wurde, bleibt man – besonders in unseren Jahren. Nicht mehr für heute. Ich hoffe dich bald zu sehen.
In Treue dein
Arthur
Wien 16. 5. 902
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien