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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 1. 2. 1904
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [2. 2. 1904 – 6. 2. 1904?]
Bahr, Hermann
Radolfzell am Bodensee
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23365 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.307 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
1. 2. 1904. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 83–84 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 294.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 1. 2. 1904. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01368.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01368«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 1. 2. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 1.2.1904

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 1. 2. 1904

|Wien 1. 2. 904.
lieber Hermann, aus deinen Worten scheint mir eher eine üble Stimmung als ein übles Befinden hervorzugehen – was für den Betroffenen allerdings aufs gleiche herauskommt. Immerhin – ohne Ratschlägen u Entschlüssen vorgreifen zu wollen, deine Idee mit Taormina ist mir sehr sympathisch – besonders weil ich große Lust hätte, im April nach Sicilien |zu fahren und es mir natürlich höchst erfreulich wäre, dich dort zu finden. Wir (meine Frau u ich) möchten gern zu Schiff von Fiume nach Palermo.
– Donnerstag reise ich nach Berlin, wo es sich zeigen soll, wie der Einsame Weg auf der Bühne wirkt. Dass im Gang des Stücks etwas nicht in Ordnung ist, hat mir während der – oft unterbrochenen und ganz neu aufgenommenen – Arbeit oft geschienen. Die gute Wirkung |die das Stück im Vorlesen machte, hat mich einigermaßen beruhigt; – von den eigentlichen Theaterleuten scheint aber keiner ernstlich an einen äußern Erfolg zu glauben (bei aller möglichen Hochachtung etc.). Mir persönlich sind an dem Stücke werth: die Gestalten des Sala und der Johanna; ferner der Lauf des 4. u besonders des 5. Aktes. –
Deine Grüße werden bestellt, meine Frau dankt dir herzlich |für deine Grüße und wünscht dir gleich mir, alles mögliche gute.
Gelegentlich ein Wort von dir zu hören wäre mir höchst erwünscht und sehr erbeten.
Dein getreuer
Arthur.
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien