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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 12. 1904
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [5. 12. 1904 – 9. 12. 1904?]
Bahr, Hermann
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23369 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.019 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung Lochung
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 499.
Veröffentlichung 2
5. 12. 1904. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 86 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 3
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 327.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 5. 12. 1904. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01475.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01475«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 5. 12. 1904

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Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
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Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 5. 12. 1904

Wien, 5. 12. 904

lieber Hermann,

dictiren u sitzen (Relief) und allerlei andres haben mich abgehalten, dich aufzusuchen und dir die vielen Grüße persönlich zu überbringen, die mir, am heftigsten von Frau Eysoldt, an dich aufgetragen worden sind. Hoffentlich können wir dich an einem Abend zu Beginn nächster Woche bei uns sehen |und bei dieser Gelegenheit auch über den Weihnachtsausflug reden, zu dem große Lust vorhanden ist. (Wahrscheinlich aber würden wir erst nach dem in jüdischen Kreisen so heiligen Abend abfahren.) Da wir schon bei den frommen Festen halten, theile ich dir auch mit, dass ich zum Nicolo den Tristan-Auszug bekommen habe, ihn aber |noch spiele wie ein Krampus. –
Laß es dir weiter wohl sein im neu errungenen Glück der Töne – warum suchst du irgend ein Vorgefühl darin? Eine Seligkeit hat genug zu thun, wenn sie sich selbst bedeutet. –
Beigeschlossen der »Puppenspieler«, den Bassermann in Berlin wundervoll gegeben haben soll. –
Auf Wiedersehen und herzliche Grüße |auch von meiner Frau.
Dein
A.
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien