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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 25. 5. 1905
Beer-Hofmann, Richard
Rodaun
Empfang: [26. 5. 1905 – 30. 5. 1905?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 945 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »199«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 173.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 25. 5. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01519.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01519«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 25. 5. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 25. 5. 1905

|Rodaun 25/V 05
Lieber! Es bedeutet den Anfang. Sie haben es errathen. Ich glaube, Ende dieser Woche wird der Grund gekauft werden. Sommerpläne? Ich habe keine, ausser – so hoffe ich – Lido im September. Augenblicklich viel Unruhe – wir haben die arme alte Tante zu uns herausgenommen.
Ihre lieben Worte habe ich gut brauchen können, nach all dem Widerlichen und Lügenhaften das ich zu hören bekam. Immer wieder die Legende von meiner »zwölf|jährigen« Arbeit, und immer wieder bei Allen »Schule« »Schüler«! Und diese Aufführung. Ihre Berechtigung war die Exaktheit der vier ersten Akte, der letzte wurde immer verschleppt. Und durch Neubesetzungen gieng die Exaktheit verloren, auch durch Schlamperei. Blieben die Einzelleistungen!
Ich komme sehr bald zu Ihnen. Wir sehen dann zusammen den Grund an, sobald er mir gehört. Sehen Sie ihn dann mit dem selben gütigen Blick an, mit dem Sie seit so vielen Jahren alles ansahen was in jedem Sinne mein Eigen war. Ihr Richard
    Bildrechte © University Library, Cambridge