Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 9. 1905
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [12. 9. 1905 – 16. 9. 1905?]
Hofmannsthal, Hugo von
St. Gilgen
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,122
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.846 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 214.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 11. 9. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01545.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01545«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01545.html |titel=Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 11. 9. 1905 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1905-09-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 11. 9. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 11. 9. 1905

|Wien 11. 9. 905

lieber Hugo,

die Sache mit dem Burgtheater war ungeheuer einfach. Brahm schrieb mir Ende August, Schlenther habe ihn mit der Mission betraut, mich zur Einsendg meines neuesten aufzufordern. Ich hierauf, nicht faul, schreibe Schl., dass ich eine fertige Komoedie, u 2 Dramenakte auf Lager habe, er telegrafirt, noch fleißiger, soll ihm alles schicken; ich thu es, er antwortet 5 Tage drauf, die Entscheidg über Dra|ma bitte er bis nach Vollendg aufschieben zu dürfen, Komoedie nehme er an Mitte October (ich hatte frühen Termin zur Beding gemacht), wolle meine Besetzsvorschläge, er nimmsie selben Tags ebenso telegrafisch an, und am nächsten Morgen steht die Notiz in der Zeitung. Es kommt hier vor Berlin; mit Brahm bin ich erst heute (vor 5 Minuten kam das endgiltige Telegramm) einig geworden; Verzögerung, weil er durchaus beide Stücke wollte – Mit dem Reinhardttheater wird sich wahr|scheinlich nichts machen lassen; was sie mir im Lauf der letzten 10 Tage an (mildester Ausdruck) Schlampereien angethan, ist unglaublich. Der letzte Scherz war, dass ich Mittwoch ein Telegramm bekam dss ein ausführlicher Brief auf d. Wege – und der bisher nicht da ist. Es stand beinah schon fest für mich, dss die Sorma die Komoedie spielen müsste. Über all dies mündlich näheres. –
Wir bleiben bis nach 15. hier, wohl 20., denken dann auf 10 Tage fortzugehn, – Salzkammergut kaum; vielleicht nur |Semmering. – Mit dem 3. Akt glaub ich zu einer Art Resultat zu kommen – das 3 mal einaktige des Stoffes ist natürlich nicht ganz zu besiegen, es kommt im wesentlichen, was man auch thut, dramatisch auf einen Schwindel heraus. Nun, das ist unser Metier.
Ich freue mich, dss Sie viel arbeiten, und sehe dem nächsten Vorlesungsabend mit schönster Erwartung entgegen. Was hat Sie so rasch aus Misurina vertrieben?
Wir grüßen Sie Beide Beide.
Herzlichst Ihr A.
Sehen Sie Burckhard, grüßen Sie ihn sehr.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main