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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 9. 1905
Schnitzler, Arthur
Wien
Weiterleitung: Rodaun
Empfang: [15. 9. 1905 – 19. 9. 1905?]
Beer-Hofmann, Richard
Venedig
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.488 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
Stempel 3:
mit blauer Tinte von unbekannter Hand in Lateinschrift zur Adresse hinzugefügt: »derzeit Venedig Lido Grand Hotel Italien«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 175.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 14. 9. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01546.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01546«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 14. 9. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Otto Brahm, 14.9.1905

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 14. 9. 1905

|Dr. Arthur Schnitzler
|Herrn Dr. Richard Beer-Hofmann
ev. nachzusenden.

|Wien 14. 9. 905
lieber Richard, ich habe erwartet, eine Nachricht von Ihnen zu bekommen, wenn Sie irgendwo gelandet sind, und da ich nicht weiss, ob Sie schon, noch, überhaupt am Lido sind und in welchem Hotel, richte ich diese Zeilen an Ihre Rodauner Adresse. Der Brief an Mir. Horwitz ist längst besorgt, übrigens kommt Adressatin morgen hier an (mit dem Roland von Berlin, was kein Liebhaber, sondern ein Caba|ret ist). Ob und wann ich in diesem Herbst noch wegkomme, ist ungewiss, da ich wahrscheinlich sehr bald Burgtheaterproben haben dürfte. (Sie haben wohl gelesen; näheres mündlich, die Sache ist mir höchst angenehm; Schl. hatte sich über Brahm an mich gewandt.) Auch mit dem zweiten Stück, das zur Zeit der Vorlesung im 3. Akt noch höchst unsicher war, bin ich jetzt glaub ich leidlich fertig – oder kann nur nimmer weiter, was aufs gleiche |herauskommt. – Wahrscheinlich kriegt auch das zweite der Brahm; mit Reinhardt und den Seinen ist einfach nicht zu verhandeln. Sie depeschiren einem von Briefen, die auf dem Wege sind – und die nie geschrieben wurden – und das ist noch nicht das ärgste. Auch darüber mündlich. –
Sagen Sie mir doch ein Wort, wo Sie sind, wie lang Sie bleiben, wann Sie kommen, wie es Paula geht und den Kindern –
|Wir spielen täglich Tennis, und bald hoff ich wieder in ein geordnetes Arbeiten zu gerathen. Olga, die Sie alle herzlich grüßt, issehr wohl, Heinrich desgleichen – schreiben Sie bitte!
Von Herzen Ihr
A.
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale