Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 3. [1914]
Hofmannsthal, Hugo von
Semmering
Empfang: [28. 3. 1914 – 1. 4. 1914?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.461 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »914« und beschriftet: »Hugo«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »348«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 272–273.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 27. 3. [1914]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02167.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02167«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02167.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 27. 3. [1914] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1914-03-27 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 27. 3. 1914

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Fink und Fliederbusch, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Ergänzungen
Gedruckte Briefwechsel

Fritz Unruh an Arthur Schnitzler, 27.3.1914

Quelle: Ulrich K. Goldsmith: Der Briefwechsel Fritz von Unruhs mit Arthur Schnitzler. In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 69-128.

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 27. 3. [1914]

Erstes Hotel m. 350 Zimmern, geschützte, schönste u. klimatisch günstigste Lage am Semmering mit Aussicht auf Rax, Schneeberg, Eisenbahnlinie etc. K.k. Hauptpost, Telegraphen- u. Telephonamt im Hotel
Winterkurort ersten Ranges. Grösster und vornehmster Wintersportplatz Österreichs. 2 Stunden Eisenbahnfahrt von Wien und Graz.
Telegr.- u Brief-Adfr: Südbahnhotel Semmering, Telephon Semmering 5.
Semmering, am 27 III.

mein lieber Arthur

Sie haben für den Medardus einen Preis gekriegt, das wird Sie einen Augenblick oder einen Tag lang freuen, darum freuts mich auch und ich gratuliere Ihnen – aber vielleicht auch ohne diesen Anlass |hätte ich Ihnen von hier geschrieben, wo wir öfter beisammen waren und miteinander viele Stunden spazierengegangen sind.
Werden wir nicht ganz allmählich einander zu Schatten, lieber Arthur?
Und wie kommt es denn? woran liegt es denn?Jahre und Jahre lang ist die Aufforderung, einander zu sehen immer von mir, von uns gekommen, immer waren wir die Besuchenden, die Vorschlagenden – es ist ganz unwillkürlich |geschehen, aber auf einmal, in einer Weise die man sich selbst nicht erklären kann, kann in so etwas eine Ermüdung kommen, auf einmal kann man sich fühlen als der, der alleine an dem Draht zieht – man will es auch noch weitertun, man will nichts ändern, und doch hat sich was geändert, man fühlts und weiß es kaum, weiß es und sprichts nicht aus – |so will ichs einmal aussprechen!
Ich habe eine schleppende, nicht gute Zeit hinter mir, hier oben ists öde und rauh, aber doch ist mir wohler.
Ich bleibe vielleicht noch 6–8 Tage. Dass der Zufall es fügte, Sie kämen herauf . . . ?Etwa den 510 April bin ich sicher wieder unten, den 10–15 fort, wenns Wetter nicht zu unfreundlich ist, vom 16ten an sicher wieder in Rodaun.Vielleicht steh ich mich dann auch besser mit meinen Arbeiten, dass ich Ihnen dann erzählen kann.
Ich habe Sie immer sehr lieb.
Ihr Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge