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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 25. 4. 1913
Engländer, Georg
Wien
Empfang: [25. 4. 1913 – 29. 4. 1913?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2889
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.229 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte (Unterschrift)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Engländer an Arthur Schnitzler, 25. 4. 1913. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02131.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02131«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 25. 4. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler im Währinger Bürgertheater, 25. April 1913

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Georg Engländer an Arthur Schnitzler, 25. 4. 1913

|Georg Engländer
Wien, 25. April 1913

Hochgeehrter Herr!

Ich freue mich Ihnen die Mitteilung machen zu können, dass ich heute von Dr. Hansy Semmering die Antwort erhielt, dass er nicht nur gerne bereit ist, meinem Bruder Peter für einige Zeit, quasi als Nachkur, in seiner Anstalt aufzunehmen, sondern ihm auch in entgegenkommendster Weise einen ausserordentlich bescheidenen Preis per Tag notiert hat.
Ihre besonders freundschaftliche Teilnahme sowie Ihre besonders liebenswürdige Mühe, die Sie hierauf verwendet, verpflichten mich selbstverständlich, Ihnen sofort hievon Bericht zu geben, wie Ihnen auch gleichzeitig zu melden, dass ich Sonntag |Nachmittag mit dem Bruder die diesbezügliche Entscheidung treffen werde und es seinem Belieben überlassen werde, ob er Montag vorerst für ein od. zwei Tage unter meiner Aufsicht in Wien verbringen will, oder sofort schon Montag mit mir od. meiner Schwester auf den Semmering fahren will.
Ich hoffe nunmehr, dass der peinliche Konflikt zwischen unserer Verantwortung und dem natürlichen Drange meines Bruders zu seiner möglichsten Unabhängigkeit beigelegt sein dürfte und verbleibe mit nochmaligem ausserordentlichen und herzlichstem Danke Ihr in
Hochachtung ergebenster
[handschriftlich:] Georg Engländer
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar