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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [26. 4. 1913]
Altenberg, Peter
Wien
Empfang: [26. 4. 1913 – 30. 4. 1913?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.024 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »6/4 913«
Ordnung von unbekannter Hand nummeriert: »13«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Peter Altenberg an Arthur Schnitzler, [26. 4. 1913]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02133.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02133«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02133.html |titel=Peter Altenberg an Arthur Schnitzler, [26. 4. 1913] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1913-04-26 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 26. 4. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Peter Altenberg an Arthur Schnitzler, [26. 4. 1913]

|Lieber bester Dr Arthur Schnitzler,

bitte, das hätten Sie nicht sagen sollen, dass ich draussen wieder eventuell zu trinken anfangen könnte! Daran klammert man sich jetzt. Ich habe 5 Monate lang gar nicht eine Sekunde lang an Alkohol oder selbst Bier, gedacht, ich entbehre es nicht, war nie ein Alkoholiker, sondern nahm es als Schlafmittel.
Jeder Tag länger hier, jede aus Verzweiflung über das Hierseinschlaflos, in Seelen-Noth verbrachte Nacht, verhindert künstlich meine eingetretene |Reconvalescenz! Das bitte, wiederholen Sie eindringlich, schriftlich, dem Herrn Primarius Richter! Dadurch erretten Sie mich vor den Martern des Zuwartens! Man will mich heimtückischer Weise (mein Bruder) durch dieses Zuwarten in einen neuerlichen Zustand von Nerven-Erschöpfung und Überreizung bringen, um dadurch eine |Gelegenheit zu haben, mich weiter in diesem schrecklichen Kerker festzuhalten!
Erretten Sie mich, befreien Sie mich, durch Ihre Mitteilung an den Primarius Richter, der mich fragte, was Sie davon hielten?!?
Ihr ewig dankbarer
Peter Altenberg
    Bildrechte © University Library, Cambridge