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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 4. [1914]
Hofmannsthal, Hugo von
Rodaun
Empfang: [17. 4. 1914 – 21. 4. 1914?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Briefkarte
Beschreibung 936 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »914« und beschriftet: »Hofm«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »349«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 274–275.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 16. 4. [1914]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02176.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02176«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02176.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 16. 4. [1914] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1914-04-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 16. 4. 1914

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 16. 4. [1914]

|Rodaun 16 IV.

mein lieber Arthur

auch mir ist das Notwendige, das Constante in allem Menschlichen mit reifenden Jahren immer stärker vor Augen und in der Seele – und es war nichts anderes als was Sie bezeichnen: »leise Wehmut« – was mich hatte diese Zeilen vom Semmering schreiben lassen.Inzwischen war ich ein wenig in Nieder- und Oberoesterreich, |per Auto, ganz im Flug: AmstettenIschlSalzburg – dann zurück nach WelsEnns, bei Wallsee über die Donau, am nördlichen Ufer weiter, eine Nacht in Dürnstein: dies alles, nächste Landschaft, wird mir immer ergreifender, immer abgrundtiefer – auch mein eigenes Verhältnis dazu, durch Blut und Nicht-Blut, Verbundenheit und Sehnsucht, Nah-sein und Fern-sein. Wenn dies so fortgeht, so muss ja das Alter eine wehrhafte zitternde, leicht fiebernde Jugend sein. – Wir erwarten in diesen Tagen Schroeder; kommt er nicht, was auch leicht möglich, ssind wir in allernächster Zeit bei Euch. Von Herzen Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge