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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 6. 1914
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [12. 6. 1914 – 16. 6. 1914?]
Bahr, Hermann
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23395 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 996 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte (Korrekturen, Unterschrift)
Textzeuge 2
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.294/5
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 2 Blätter, 2 Seiten, 996 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 43.
Veröffentlichung 2
12. 6. 1914. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 113 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 3
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 494.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02181.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02181«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02181.html |titel=Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1914-06-12 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 12. 6. 1914

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Otto Weizsaecker, 12. 6. 1914

  • Weizsaecker, Otto

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914

|Dr. Arthur Schnitzler 12. 6. 1914.

Lieber Hermann.

Wie Dir ja bekannt ist war der »Reigen« bisher in Deutschland ein verbotenes Buch. Nun soll von dem Verlag J. Singer & Co., Berlin, eine Neuauflage veröffentlicht werden, deren Beschlagnahme vorauszusehen ist, und es kommt dem Verlag darauf an bei einem eventuell bevorstehenden Prozess etliche Gutachten zur Verfügung zu haben. Solche von Liszt, Lilienthal, Eulenburg, Simmel, Liebermann, Fulda liegen schon vor (in zum Teil ganz überraschend günstigem Sinne, muss ich sagen); und da der Verlag doch gern auch aus Oesterreich etwas in der Art möchte vorweisen können, so fiel mir ein, dass vor Jahren, als dir einmal die öffentliche Vorlesung des »Reigen« untersagt wurde, Burckhardt einen Rekurs eingebracht hat, der sich vielleicht noch in Deinem Besitze finden mag. Ich frage Dich nun, ob Du dem Verlag J. Singer, wenn er sich |mit entsprechender Bitte an Dich wenden sollte, jenes Schriftstück zu eventueller Benützung vor Gericht auszufolgen geneigt wärest?
Mit herzlichem Gruss
Dein
[handschriftlich:] Arthur
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien