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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 3. 1914
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [30. 3. 1914 – 3. 4. 1914?]
Bahr, Hermann
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 60140 Ba
Typ Briefkarte
Beschreibung 695 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Bahr das Urteil über Anna Bahr-Mildenburg seitlich mit rotem Buntstift hervorgehoben
Veröffentlichung 1
30. 3. 1914, Abschrift. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 113 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 493.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 30. 3. 1914. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02169.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02169«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 30. 3. 1914

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 30. 3. 1914

|Dr. Arthur Schnitzler 30. 3. 914

mein lieber Hermann,

deine Reise- u Aufenthaltspläne lassen wenig Hoffnung übrig, dass man einander wenigstens im Laufe des Sommers begegnete – nachdem unser Winterversuch leider misglückt war. Wir wollen Anfang Mai nach Florenzspäter (13.) von Genua aus zu Schiff nach Antwerpen, |über Holland zurück. Juni u Juli großentheils Wien. Dann Gebirge. (Engadin?) –
Am Freitag haben wir, nach ziemlich langer Zeit, deine Frau wieder singen gehört. Gurrelieder. Was sie geboten hat, gehört einfach zu dem größten, was man je im Conzertsaal erlebt hat. Schade dass du nicht dabei warst.
Wir grüßen dich herzlichst! Und sage deiner Gattin dass wir sie bewundern. Auf Wiedersehen doch hoffentlich einmal! Dein Arthur
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien