Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 6. 1915
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [19. 6. 1915 – 23. 6. 1915?]
Adam, Robert
Zistersdorf
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, 96.34.1/12
Typ Briefkarte
Beschreibung , Kuvert, 1.046 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Robert Adam, 18. 6. 1915. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02208.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02208«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02208.html |titel=Arthur Schnitzler an Robert Adam, 18. 6. 1915 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1915-06-18 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 18. 6. 1915

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Robert Adam, 18. 6. 1915

|Dr. Arthur Schnitzler
|Herrn Dr. Rob. Ad. Pollak
k.k.-Bezirksrichter

|Dr. Arthur Schnitzler 18. 6. 15.

Verehrter Herr Adam,

mit besonderm Vergnügen habe ich Ihre freundliche Manuscriptsendung empfangen, mit wirklichem, innersten Interesse die sechs Scenen gelesen, und wüßte nicht, was Sie davon abhalten sollte, diese vornehme wenn auch nicht in allen Theilen gleich starke, und in manchen rhythmischen Eigenheiten nicht durchaus einleuchtende Dichtung dem Publikum oder auch den Theatern vorzulegen. Gewiß werden viele (und nicht die urtheilselosesten) |Leute mit gleichem Antheil und zuweilen mit tieferer Bewegung die Scenen auf sich wirken lassen – in denen manchen nun auch eine Theaterwirkung zu stecken scheint. Freilich werden nicht viele Bühnen für diese eigenartige Sache in Betracht kommen. Wenn Sie im Laufe der nächsten Zeit nach Wien kämen, lassen Sie michs vielleicht wissen; es wäre mir ein Vergnügen, Sie wieder zu sprechen – eventuell auch zu dem problematischen Capitel der praktischen Möglichkeiten Ihrer Arbeit.
Verbindlich grüßend u dankend
Ihr sehr ergebner
Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar