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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 10. 1915
Adam, Robert
Wien
Empfang: [21. 10. 1915 – 25. 10. 1915?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.4230,12
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 915 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Adam«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.267, 119
Typ Briefentwurf
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 915 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 21. 10. 1915. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02220.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02220«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 21. 10. 1915

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 21. 10. 1915

|Wien, am 21. Oktober 1915

Hochverehrter Herr Doktor!

Vom Büreau heimkehrend, finde ich Ihre »Komödie der Worte« mit Ihren mich hocherfreuenden Zeile vor.
Ich beeile mich, Ihnen für Widmung und Buch auf’s Herzlichste zu danken.
Ich glaube in der Übersendung nicht bloß ein liebenswürdiges Zeichen dafür erblicken zu dürfen, daß Sie meiner gedenken, sondern auch dafür, daß Sie an meinem Dichterschicksal noch nicht verzweifeln: und dies ist mir just in diesen Tagen, da ich in allem, was ich bisher schaffte, nur die Bestätigung eines ruhelosen und der richtigen Selbstkritik |entstehenden Dilettantismus erblicken zu müssen meinte, Ermunterung und Tröstung.
Möge Ihrer Komödie trotz dieser kunst- und kulturfeindlichen Zeit ein freundliches Geschick zuteil werden! –
Ich werde mir erlauben, Ihnen für Ihre Liebenswürdigkeit, wenn Sie es gestatten, demnächst persönlich zu danken.
Mit den besten Grüßen Ihr sehr ergebener
DrRAdam
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar