Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [19. 3. 1921]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Empfang: [19. 3. 1921 – 23. 3. 1921?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.377 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »19/3 21« und beschriftet: »Hugo«
Ordnung 1) mit Bleistift von Frieda Pollak (?) mit dem Buchstaben »A« (Abgeschrieben/Abschrift) gekennzeichnet
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
3) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »370«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 294–295.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [19. 3. 1921]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02364.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02364«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02364.html |titel=Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [19. 3. 1921] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1921-03-19 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 19. 3. 1921

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 19. März 1921

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [19. 3. 1921]

|Stallburggasse 2, Samstg

mein lieber Arthur

es ist mir traurig, Sie immer nur wie einen Schatten von weitem zu sehen oder ein paar Worte miteinander zu wechseln.Ich möchte so gerne wieder einmal eine Stunde im Freien mit Ihnen herumgehen – geht es nicht?Ich denke oft und herzlich an Sie, Sie sind doch ein Stück von meinem Leben. Ob man die Lebensdinge im Gespräch berührt oder nicht – sie sind einmal |da, und müssen irgendwie getragen werden, und von den Freunden mitgetragen werden.
Verstehen freilich – ganz verstehen tut man ja auch die Zusammenhänge des eigenen Lebens nicht, viel weniger die der Andern.
Könnten Sie nicht sich entschließen in der Osterwoche doch einmal für das Mittagessen und ein paar Nachmittagsstunden nach Rodaun zu kommen? |Sie führen etwa vormittag übern Gürtel herüber bis Mauer (keine 1¼ Stunden) gingen übern Maurer Berg zu uns – und beträten nach so viel Jahren das Haus wieder in dem ich nun 20 Jahre wohne und um das ich – um es weiter behalten zu können – jetzt einen harten Kampf kämpfe, weil ja eben eine |allgemeine Schwierigkeit und misère auch jedes einzelne Individuum in irgend einem Punkt ergreift, wie ein um sich fressendes Feuer.
Kommen Sie doch Mittwoch herüber, ja?
Wenn das nicht geht, so kommen Sie doch Freitag vormittag, etwa um 10 oder ½ 11 zu mir in die Stallburggasse. – Aber das ist weniger! – Bitte schicken Sie ein telegram, ob Sie kommen.
Ihr Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge