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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 12. 1921
Schnitzler, Olga
Empfang: [16. 12. 1921 – 20. 12. 1921?]
Bahr, Hermann
Salzburg
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 69560 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 743 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 116 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 545.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Olga Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 12. 1921. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02371.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02371«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 16. 12. 1921

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Olga Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 12. 1921

Sehr verehrter lieber Herr Bahr,

schon längst wollt ich mich wieder bei Ihnen melden. Aber ich hatte Besuch, – und nun seh ich Wiener Gesichter auftauchen und da denk ich, Sie werden keine ruhigen Tage haben, – und wage schon gar nichts für mich zu erbitten.
Dem Arthur hab ich von den beiden Spaziergängen mit Ihnen berichtet, daraufhin schrieb er mir neulich eine Menge schöner Dinge über Sie und nun fragt er immer nach Ihnen, – ich wünschte so sehr – er würde Ihnen einmal in einer guten Stunde begegnen. Von allen Menschen, die ich kenne, glaub ich, sind Sie der Einzige, der befreiend auf ihn wirken könnte.
Meine Kinder kommen zu Weihnachten hieher zu mir.
Ich wünsche Ihnen gute und frohe Tage!
Von Herzen ergeben
Ihre
Olga Schnitzler.
16. Dec. 21.