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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 12. 1921
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [29. 12. 1921 – 2. 1. 1922?]
Brandes, Georg
Kopenhagen
Textzeuge 1
Signatur Dk, Kopenhagen, Det Kongelige Bibliotek, Georg Brandes Arkiv, box 125
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.301 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand beschriftet: »Schnitzler« und nummeriert: »46.«
Veröffentlichung 1
28. 12. 1922. In: Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 131–132.
Veröffentlichung 2
Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 262–263.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 28. 12. 1921. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02372.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02372«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 28. 12. 1921

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Gustaf Linden, 28.12.1921

Quelle: Arthur Schnitzler, Gustaf Linden: Ein Briefwechsel. 1907–1929, Wien: Edition Praesens 2005 (Wechselbeziehungen Österreich-Norden, Band 7).

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Oskar Bergstroem, 28. 12. 1921

  • Bergstroem, Oskar

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur an Schnitzler, Olga [Briefe]

Letztes Objekt aus der Mappe. 16 Br., 4 Ktn, 3 Tel. 43 Bl. Mit 15 Umschl. Mit Abschr. 1 Mappe

Weiteres

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 28. 12. 1921

|Wien 28. 12. 21
lieber und verehrter Freund, für die Freude, die Sie mir durch die Übersendung Ihres Goethe-Buchs bereitet haben, sag ich Ihnen innigsten Dank. Ich lese es mit dem größten Genuß – ich habe fast alle andre Lectüre unterbrochen, da mein Antheil wie an dem Gegenstand so an dem Verfasser mit jedem Absatz aufs neue angeregt und entzündet wird. Welche Klarheit, Einfachheit, Lebendigkeit in der Behandlung jedes einzelnen Werkes und dieses ganzen unvergleichlich reichen Daseins. Wenn ich nach einem Vergleich suche, kann ich wieder nur auf ein andres Buch von Ihnen zurückgreifen: auf Ihren Shakespeare. Wie viel Altersreife war schon in dem früheren Buch, – wie viel Jugendfrische ist in diesem neuen. Welchen Glanz breiten Sie über die Oberflächen; in welche Tiefen dringen Sie, ohne jemals dunkel zu werden. |Kritische Betrachtung, historischer Bericht, culturgeschichtliches Erfassen ergänzen sich, fließen zusammen, und das Ganze einer genialen Persönlichkeit steht wohlbekannt und doch von einer leichten und starken Hand neu erschaffen, in scharfen und hellen Linien da. Überall Goethe wie er war, – und überall auch Brandes wie er ist – und noch lange bleiben möge! Dies mein Gruß, lieber und hochverehrter Freund, und mein Wunsch zum neuen Jahre. – In Bewunderung und Treue
Ihr Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Det Kongelige Bibliotek, Kopenhagen